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Weihnachtsfeier – Ehrung – im St. Gundekar-Werk

02.01.2018

Auf der Weihnachtsfeier 2017 im St. Gundekar-Werk standen der Dank und die Ehrung langjähriger Mitstreiter im Mittelpunkt.

Die diesjährige Weihnachtsfeier im St. Gundekar-Werk stand ganz im Zeichen des Dankes. Geschäftsführer Peter-Stephan Englert begrüßte im weihnachtlich geschmückten Pfarrsaal von St. Peter und Paul neben Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern sowie Pensionisten aus Eichstätt den früheren Domdekan Willibald Harrer, aus dem Kreis der Gesellschafter Domkapitular Caritasdirektor Franz Mattes und Ordinariatsrat Rainer Kastl sowie den Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Werner Richler und dessen Stellvertreter Dr. Erwin Baier. Ihnen oblag es, die würdige Verabschiedung zu übernehmen für die in diesem Jahr ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieder, den emeritierten Domkapitular Alois Ehrl und Pfarrer Michael Hierl.

Aufsichtsratsvorsitzender Werner Richler hob dabei die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den beiden Aufsichtsräten hervor. Pfarrer Michael Hierl sei in diesem Gremium 27 Jahre aktiv gewesen, wobei ihm insbesondere die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens am Herzen gelegen sei. Der emeritierte Domkapitular Alois Ehrl habe dem Aufsichtsrat 20 Jahre angehört. Ihm sei dabei die soziale Betrachtung der Dinge, wie ein bezahlbarer Wohnraum, wichtig gewesen. Insgesamt hätten sich die beiden Geistlichen während ihrer Amtszeit stets zum Wohle der Menschen engagiert.

Richlers herzlicher Dank galt aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des St. Gundekar-Werks: „Nur mit Ihnen können wir den Menschen Wohnungen zur Verfügung stellen, die bezahlbar sind.“ Dieses Lob wurde dann für die Jubilare ausgeweitet, die sich seit mehr als einem Jahrzehnt ins Unternehmen einbringen und mit ihm verbunden sind.

An erster Stelle stand hier Sibylle Eckstein, die seit 40 Jahren in der Schwabacher Hauptverwaltung in der Chef-Etage zuverlässig und professionell ihre Tätigkeit ausübt. Für 25-jährige Betriebszugehörigkeit wurden Sigrid Beck und Elke Maierhofer vom Büro Ingolstadt ausgezeichnet, zusammen mit Egon Flohry, nebenberuflicher Hausmeister in Weißenburg. Nicht anwesend, aber dennoch gewürdigt wurde die lange Verbundenheit von Sigrid Vater aus Eichstätt und Michael Scholz aus Feucht (jeweils für 20 Jahre) und von Georg Haas (für 10 Jahre) aus Ingolstadt.

 Nicht fehlen durfte bei dieser Feier der Jahresrückblick des Unternehmens, den Geschäftsführer Peter-Stephan Englert darlegte. Insgesamt besitzt das St. Gundekar-Werk über 4400 eigene Mietwohnungen, davon 916 Seniorenmietwohnungen. Davon unterliegen über 57 Prozent einer Mietpreis- bzw. Belegungsbindung. Zusammen mit den Eigentumswohnungen und den knapp 400 Studentenappartements und den Immobilieneinheiten für Dritte betreut das Unternehmen 6.725 Objekte.

Im zu Ende gehenden Jahr 2017 wurden insgesamt 122 Mietwohnungen, davon 70 Seniorenmietwohnungen, modernisiert in Nürnberg-Katzwang, Stein-Deutenbach, in Roth, Schwanstetten und Ingolstadt. Trotz dieser hohen Anzahl an Wohnungseinheiten ist die Anzahl der Vormerkungen gleichbleibend hoch geblieben, weil auch die Anzahl der Wohnungswechsel vergleichsweise gering ausfällt. Doch das St. Gundekar-Werk hat sich für das kommende Jahr viel vorgenommen: Geplant sind 91 Miet- und 7 Seniorenmietwohnungen und 53 Studentenappartements. In Schwabach wird ein Neubau von sieben 2-Zimmer-Seniorenmietwohnungen mit Tiefgarage und Räumlichkeiten für das Quartiersmanagement der Familien- und Altenhilfe errichtet. In Ingolstadt werden insgesamt 53 Studentenappartements umgebaut bzw. neu gebaut.

In Nürnberg-Katzwang ist der Neubau für 41 geförderte Mietwohnungen geplant. Ebenso in Planung ist ein Nachverdichtungsprojekt mit 40 Mietwohnungen sowie Räumlichkeiten für ein Quartiersmanagement in Nürnberg-Langwasser. Auch in Eichstätt wird gebaut: Hier werden Studentenappartements, Caritas-Büro-Räume, Tiefgarage und mehr gebaut. Zusätzlich werden die Modernisierungsmaßnahmen im nächsten Jahr fortgeführt. 103 Mietwohnungen und 97 Seniorenmietwohnungen werden in Schwabach, in Stein-Deutenbach, in Nürnberg-Langwasser, und in Ingolstadt davon betroffen.

Darüber hinaus plant man Modernisierungsmaßnahmen für weitere Mietwohngebäude. Abschließend betonte der Geschäftsführer, dass die Umsetzung dieser Projekte von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein ebenso unverändertes hohes Engagement erfordere. wie im vergangenen Jahr, wofür er sich herzlichst bedankte. Ehe das gemütliche Beisammensein mit Zither-Musik von Erhard Federlein begann, stimmte noch der ehemalige Domkapitular Alois Ehrl mit einer Meditation über die grundsätzliche Bedeutung von Weihnachten ein.